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Wer ist schuld am Plastikmüll im Meer?

 

Die hohe Bevölkerungsdichte sowie die Größe der Küstenabschnitte haben massiven Einfluss darauf, wieviel Plastikmüll ins Meer gelangt. Doch auch Abfallexporte von verschiedenen Gebieten inklusive der EU in asiatische Länder spielen ein wesentliche Rolle in der Müllentsorgung im Meer. 

 

China – 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr

Indonesien – 1,3 Million Tonnen pro Jahr

Philippinen – 0,75 Millionen Tonnen pro Jahr

Vietnam – 0,73 Millionen Tonnen pro Jahr

Sri Lanka – 0,64 Millionen Tonnen pro Jahr

Thailand – 0,41 Millionen Tonnen pro Jahr

Ägypten – 0,39 Millionen Tonnen pro Jahr

Malaysia – 0,37 Millionen Tonnen pro Jahr

Südafrika – 0,25 Millionen Tonnen pro Jahr

Nigeria – 0,34 Millionen Tonnen pro Jahr

 

Wird die Welt aktiv?

Japan hat in den letzten Jahren strenge Regulierungen zum Thema Müll geschaffen. Kindern wird bereits in der Grundschule der richtige Umgang mit Abfall gelehrt und es wird immer wieder darauf aufmerksam gemacht. Durch richtige Entsorgungssysteme und Verbrennungsanlagen wird das Land sauber gehalten und der produzierte Müll wurde in 20 Jahren um 40% reduziert. 

 

Ruanda gilt als sauberstes Land der Welt. Plastiktüten und Plastikverpackungen sind seit 10 Jahren verboten und alleine der Besitz kann zu hohen Geld- und Haftstrafen führen. Im Supermarkt werden Einkäufe in Papier oder biologisch abbaubaren Plastiktüten verpackt. 

 

In Kenia drohen Geldstrafen bis zu 32000 Euro für den Besitz vom Plastiktüten. 

 

In Hawaii sind Sonnenschutzmittel, die riffschädigende Bestandteile enthalten verboten. Besonders problematisch gelten die Inhaltsstoffe Oxybenzon und Octinoxat. 

 

Italien hat 2011 Plastiktüten verboten und setzt seitdem auf biologisch abbaubare Materialien. 

 

Die EU will bis 2030 alle Kunststoffe recycelbar machen und es wird an Gesetzesentwürfen für Plastikstrohhalme, Wattestäbchen und Plastikteller gearbeitet. Die Idee ist es, dass Hersteller ihre Produkte mit Warnhinweisen und richtigen Entsorgungstechniken versehen. 

 

Zumindest ein Anfang...


Grafikquelle: Statista


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