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Meeresschutzgebiete

Unser Planet ist mit 70% Wasser bedeckt, doch weniger als 6% davon sind geschützt.

Ganze Populationen und Lebensräume sind von der Überfischung und Meeresverschmutzung bedroht.

Viele Umweltorganisationen fordern bis 2030 das 30% unserer Weltmeere geschützt werden sollen – ein realistisches Ziel?

 

Die Zahl der Meeresschutzgebiete steigt ständig an, doch das Problem dieser Schutzgebiete sind die richtigen Regelungen und regelmäßige Kontrollen.

 

Grundsätzlichen wird zwischen „Marine Parks“, „Nationalparks“ und „Reservate“ unterschieden doch alle haben eines gemeinsam – es gibt wenige bis keine Regelungen bezüglich Fischerei und Verschmutzung.

 

In vielen Gebieten lassen die Bedingungen es nicht zu, Schutzgebiete mit vollständigem Verbot der Fischerei durchzusetzen. Nur ca. 1% aller Schutzgebiete halten sich an Regelungen und Kontrollen werden regelmäßig durchgeführt. Alle anderen Gebiete werden auch gerne als „Paper Parks“ bezeichnet – ein Schutzgebiet auf Papier und gefundenes Fressen für illegale Fischerei.  

Schutzgebiete werden eingeführt um die Artenvielfalt, Fischbestände und Korallen zu schützen – klingt logisch – das Gegenteil ist leider der Fall. 

Diese Gebiete ziehen Fischer magisch an, mit der Hoffnung auf höhere Fischbestände und schnelleren Profit. 

Studien haben gezeigt, dass Schutzzonen die dicht besiedelt sind oft eine geringere Fischpopulation haben als Nicht-Schutzzonen, was ist dann Sinn der Sache? 

 

-      Im Januar wurden 1,55 Quadratkilometer Fläche der Antarktis als Schutzzone erklärt. 

-      24 Staaten und die EU haben sich geeinigt das Rossmeer als Meeresschutzgebiet zu erklären und es gilt ein Fischerei Verbot für 35 Jahre. 

-      Die EU wollte das Weddelmeer als Schutzgebiet erheben, jedoch scheiterte der Plan an China, Norwegen und Russland.

-      Seit 1975 gilt das Great Barrier Reef in Australien als Schutzzone.

-      Ecuador hat 1998 das „Galapagos Marine Reserve“ eingerichtet

-      Zwischen 2010 und 2015 wurden mehrere Gebiete in Chile als Marine Parks erklärt

-      In der USA wurde 2009 das „Marianas Trench Marine National Monument“ erhoben

-      und und und….

 

 

Die Welt wird aktiv und es wir ständig daran gearbeitet neue Meeresschutzgebiete zu erklären, mit der Hoffnung auf strikte Regelungen und strenge Kontrollen.  

 

Momentan verhandelt die UNO über die Zukunft der Meere, der Abschluss der Verhandlungen wird 2020 erwartet – Viele Umweltorganisationen erhoffen sich einen großen Schritt nach vorne, wir bleiben gespannt J

Grafikquelle: MPAtlas

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