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Fisch und Meeresfrüchte Konsum

 

Können wir Fisch und Meeresfrüchte eigentlich noch mit gutem Gewissen verzehren?

 

•  Fischratgeber – es wird genau beschrieben welche Art von Fisch gefährdet ist.

Zum Beispiel der Ratgeber von WWF:

https://fischratgeber.wwf.at/wwf-recommendations/ 

 Oder der Fisch Guide von Greenpeace: 

 http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2014/fish-guide/fish-guide-full.html 

Es lohnt sich zu wissen welche Art von Fisch man ohne Bedenken verzehren kann! 

 

•  Man sollte sich generell überlegen ob Meeresfrüchte oder Fisch unbedingt auf den Teller müssen – bewusst konsumieren!

 

•  Herkunft und Fangmethode berücksichtigen.

 

•  Beim Kauf auf Bio und Umweltsiegel achten. 

 

•  In Restaurants wird nicht immer serviert was auf der Speisekarte steht! Vor allem bei Shrimps und Seezunge vorsichtig sein. Billige Preise deuten meistens auf unechte Delikatessen hin.

 

•  Freunde und Verwandte aufmerksam machen und das Thema „Überfischung“ ansprechen. 

 

Hier die Umweltsiegel im Überblick: 

 

•  MSC (Marine Stewardship Council) ist das Gütesiegel für Wildfisch und verwaltet grundsätzlich 2 Standards – einen Rückverfolgungsstandard

für nachvollziehbare Lieferketten und einen Umweltstandard für nachhaltige Fischerei. Fischereien und Handelspartner müssen strenge

Prinzipien erfüllen um das Öko-Siegel zu bekommen. 

 

 - Der Lebensraum wird geschont, das heißt minimale Auswirkungen auf das Ökosystem.

 - Der Fischbestand muss in gutem Zustand sein, das heißt es dürfen keine Bestände die überfischt sind gefischt werden.

 - Gesetze müssen eingehalten werden.

 - Alle Stationen der Lieferkette müssen zertifiziert sein. 

 

•  ASC (Aquaculture Stewardship Council) ist das Gütesiegel für Zuchtfisch und stellt durch ihre Standards fest, dass die Aufzuchtbedingungen

ökologischen und sozialen Anforderung entsprechen.

 

 - Wasserqualität muss eingehalten werden.

 - Antibiotika dürfen nur unter medizinischer Überwachung verabreicht werden.  

 - Der Standort der Aquakultur muss sich für die jeweiligen Fische eignen. 

 

•  Naturland – wird in Wildfang und Aquakultur getrennt. Die Richtlinien umfassen gerechte Arbeitsbedingungen, Fischbestände müssen geschützt werden, der Einsatz von Chemikalien ist verboten, Verzicht auf Gentechnik und Hormone ist vorgeschrieben und es wird auf eine niedrige Besatzdichte geachtet. 

 

•  SAFE – das Siegel steht für Thunfischfang, bei dem keine delphintötenden Fangmethoden eingesetzt werden. Um das Siegel zu bekommen,    müssen folgende Bedingungen eingehalten werden.

 - Treibnetze dürfen nicht eingesetzt werden.

 - Kein Jagen, Hetzen oder Umkreisen von Delphinen mit Netzen. 

 - Kein Töten von Delphinen während dem Fischen.


•  Bioland zertifiziert im Moment nur Karpfen, die sich pflanzlich und ohne Fischfutter ernähren. Plastikbecken sind verboten, die Farmen müssen in ein Ökosystem integriert sein, die Wasserqualität wird überprüft und es wird auf Transport und Tötungsmethoden geachtet. 

•  Das EU Bio Logo gibt es seit 2009 und schreibt verbindliche Richtlinien für Aquakulturen vor. Hormonbehandlungen sind verboten, ökologische und nicht-ökologische Zucht müssen voneinander getrennt sein, der Transport ist an körperliche Bedürfnisse der Tiere anzupassen und Antibiotika Behandlungen müssen streng dokumentiert werden. 

 

 

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